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1. Forum Frühförderung

Am 16. November 2012 haben sich Fachleute, Mitarbeiter von Ämtern und Behörden, Interessierte und viele mehr auf dem  1. Forum Frühförderung in Mecklenburg-Vorpommern in der Rostocker Küstenmühle von „Ohne Barrieren e.V.“  zum gemeinsamen Informationsaustausch getroffen. Organisiert durch die LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege  in Kooperation mit dem Sprecherrat der Frühförderung in M-V und dem Diakonischen Bildungszentrum in Mecklenburg-Vorpommern hat Frau Christina Schmidt des Landesverbandes der Diakonie M-V als Moderatorin die Teilnehmer/innen durch die Veranstaltung begleitet.

Nachdem Herr Bernd Tünker, Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtsverbände in M-V, Grußworte an das Publikum gerichtet hatte,  stellte Frau Renate Brandt, Vorsitzende des  LIGA-Fachausschusses  „Hilfen für Menschen mit Behinderung“, Ergebnisse einer Abfrage zur Situation der Frühförderstellen in M-V der Mitgliedseinrichtungen der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in M-V vor.

Im Anschluss hat Herr Prof. Dr. Armin Sohns, Leiter des Forschungsinstituts für Interdisziplinäre Frühförderung in Leipzig und Praktiker der Frühförderung,  sehr anschaulich die Entwicklung der Frühförderung der letzten Jahre anhand der starken gesellschaftlichen Veränderungen aufgezeigt und auf die Frage von Frau Schmidt  auch einen Blick in die Zukunft vor dem Hintergrund von Inklusion gewagt.

Frau Prof. Dr. Tanja Jungmann von der Universität Rostock aus dem Bereich Sprachbehindertenpädagogik und sonderpädagogische  Frühförderung ist in ihrem Vortrag vertiefend auf die Frühen Hilfen eingegangen  im Vergleich zur Frühförderung und hat dazu aus eigener Studie „ProKind“ Ergebnisse vorgestellt, die im Rahmen eines amerikanischen Projektes „Partners in Parenting Education“ durchgeführt wurde. 

Zum Schluss  nutzten die Teilnehmer/innen schließlich die Gelegenheit zu einem Austausch mit Herrn Prof. Dr. Sohns, der selbst auch als Leiter einer eigenen Frühförderstelle  tätig war, um Fragen zu stellen, aber auch Anmerkungen und eine kritische Auseinandersetzung zu führen.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass ein gemeinsamer Austausch mit allen Beteiligten als Erfolg verzeichnet werden kann und auch in Zukunft wichtig bleibt, um die Entwicklungen der Frühförderung in Mecklenburg-Vorpommern im Blick zu behalten, auch vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und Möglichkeiten der Umsetzung.

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